„delivering FSC® certification services in association with SCS Global Services“
Über uns - vermessungen

Marek Zakrzewski

1966 in Bromberg/Polen geboren. Dort besuchte er die Forstfachoberschule, die er mit der Mittleren Hochschulreife abschloß. Danach folgt das Studium der Agrar- und Forstwissenschaften in Bromberg und Warschau. Seinen Abschluß als Forstwissenschaftler macht er in 1995 an der Universität Freiburg. Nach dem Studium gründet er FOREM International. Die Firma entwickelt sich schnell aus einem klassischen Forstplanungsbüro zu einem weltoffenen Dienstleister im Bereich des Umweltmanagements. Seine Erfahrung wird während seiner zahlreichen Experteneinsätze im Ausland durch die Regierung immer mehr geschätzt. Zur Zeit fokussiert er seine Tätigkeit auf Beratung und Zertifizierung von Naturprodukten, die aus dem globalen Süden stammen. Sein Motto: „Was im Süden im Rahmen schlechter forst – oder landwirtschaftlichen Praxis erzeugt wird, darf im Norden nicht als gut verkauft werden“. Konsequenterweise führt er jährlich Dutzende Produktkettenzertifizierungen nach FSC®- und PEFC™-Systemen durch.

 

FORSTLISCHE VERMESSUNGSTÄTIGKEITEN

FOREM International führt regelmäßig folgende forstliche Vermessungstätigkeiten durch:

  • Permanente und temporäre Betriebsinventuren auf Stichprobenbasis

  • Waldzustandserfassungen

  • Schäl- und Verbissgutachten

  • Wildschadensgutachten

  • Bonitierung von Provinienzversuchen

Für weitere Dienstleistungen frage Sie bitte telefonisch bei uns an.

 

BIOTOPPFLEGE

In der Vergangenheit fanden durch eine extensive Beweidung viele der heute selten gewordenen Pflanzenarten günstige Lebensbedingungen. Intensive Wiesennutzung und Auflassen der kleineren Grasflächen zwingen uns zur aktiven Verbesserung der Lebensbedingungen mancher Arten. Die naturschutzfachliche Flächenpflege bedeutet oft Einsatz in Naturschutzgebieten, einen hohen Grad an Identifikation mit den Naturschutzzielen und vor allem mühselige Handarbeit. Der Mahd einer Orchideenwiese geht ein fachkundiger Flächenbegang voraus. Dabei steckt man Bereiche ab, in denen die Pflanzen gehäuft vorkommen, die bei der ersten Mahd ausgespart werden sollten. Nach der Mahd wird das Mähgut oft mit der Hand am Rand der verstreut im Wald liegenden Orchideenwiesen abgelegt. Bereits nach wenigen Jahren kann sich das Auge eines Orchideenliebhabers über das Ergebnis seiner Arbeit erfreuen.
Zur Zeit sammeln wir Erfahrungen im Bereich der Feuchtbiotoppflege. Dabei konzentrieren wir uns auf die Entfernung von nicht standortgemäßen Gehölzen an Gewässerrändern.

 

WILDSCHÄDEN

Selten kommt es zur Anmeldung und zu finanziellem Ausgleich von Wildschäden im Wald. Der Grund dafür ist in unserem jagd- und forstrechtlichen System zu suchen. Personen, die für die Wildschäden gerade stehen müssten, sind oft diejenigen, die die Schäden (und die Schadenshöhe) bestimmen. Wir bieten Wildschadensgutachten als neutrale Gutachter an, denen weder jagdliche noch forstwirtschaftliche Interessen den Blick ablenken

REFERENZEN

ZAKRZEWSKI, M. (1997): Terminaltriebverbiss durch Hasen an Buchenvorbau im Kontext der Umwandlung labiler Fichtenbestände in laubholzreiche Mischwälder. Staatliches Forstamt Titisee-Neustadt, 8 S. Die Fichtenbestockung im Schwarzwald soll von 50% künftig auf 30% reduziert werden. Dagegen will man den Anteil der Buche (derzeit 12%) auf 21% erhöhen. Während der Verbiss an gepflanzten jungen Buchen durch die Schalenwildarten durch verstärkten Abschuss abnahm, misst man dem Hasenverbiss eine große Bedeutung für die Entwicklung der Vorbauten bei.

Im Staatswald bei Hinterzarten (Feldberggebiet, Südschwarzwald) wurde der Zustand von Buchenkulturen unter besonderer Berücksichtigung des Hasenverbisses erfasst. Im Ergebnis stellt der Hasenverbiss auf den untersuchten Flächen einen erheblichen Schadensfaktor dar, da er bereits in fünf von neun Flächen Werte von über 50% erreichte. ZAKRZEWSKI, M. (2001): Wildschäden durch Rehe an Forstkulturen im Gemeindewald Iffezheim.
Gemeinde Iffezheim, 33 S.

Im Auftrag der Gemeinde Iffezheim in der Oberrheinebene wurde eine Aufnahme des Rehwildschadens (Verbiss und Fegen) in drei Jagdbezirken durchgeführt. Dazu wurde eine Stichprobeninventur im Zweimannverfahren für die Kulturflächen entwickelt. Die Hochrechnung aus den erhobenen Stichproben ergab einen wildschadensbedingten Ausfall von etwa 25% der gepflanzten Bäumchen. Linde, Buche und Kirsche mit jeweils über 60% sind dabei die am stärksten geschädigten Baumarten.

 

WILDBIOLOGIE

FOREM kennt sich in den Wäldern und Feldern der Erde aus. In unserer langjährigen Geschichte haben wir bereits auf mehreren Kontinenten gearbeitet und unsere wildbiologischen Erfahrungen gesammelt. Der Fang der Tiere steht zu Anfang jedes seriösen wildbiologischen Projektes. Bestimmung des Standortes der Tiere mittels Radiosenders oder via Satellit sind zeitgemäße Methoden, über die unsere Erfahrungen gesammelt haben.

Ob Hase, Fuchs, Hermelin oder Wildschwein, ob Reh, Auer-, Hasel- oder Schneehuhn wir besitzen Kernkompetenz in (Lebend-) Fang und Markierung von diversen Tierarten rund um den Globus. Die mittels Telemetrie gewonnen Daten bereiteten wir für zahlreiche Publikationen auf.